Flusspferde (auch Nilpferde genannt) gehören zu den größten lebenden Säugetieren. Ihre Größe und streitlustige Natur macht sie zudem zu den gefährlichsten Tieren Afrikas. Sie leben hauptsächlich im Wasser und halten sich in Flüssen, Seen und Mangrovensümpfen auf.

Flusspferd © Matschuck
Flusspferd - Mondberge-Artenschutz-Kalender 2013 © Michael Matschuck

Bis vor 30.000 Jahren waren Flusspferde in Nordafrika und Europa weitverbreitet. Heute gibt es nur noch zwei Arten: das Großflusspferd und das Zwergflusspferd, die beide südlich der Sahara zu Hause sind. Durch den fortschreitenden Verlust ihres Lebensraumes und die Bejagung durch den Menschen sind beide Arten gefährdet. Aus Flusspferdleder werden Peitschen und aus ihren Zähnen werden Elfenbeinschnitzereien hergestellt –beliebte Trophäen. Zusätzlich werden die Flussufer, auf denen die Tiere grasen, immer öfter landwirtschaftlich genutzt. Mit geschätzten 125.000 bis 150.000 Tieren wurde das Großflusspferd 2006 auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als „gefährdet“ eingestuft. Seit 1996 sind die Populationen um 7 bis 20 % geschrumpft. In Sambia leben noch 40.000, in Tansania zwischen 20.000 und 30.000 Großflusspferde. In der Demokratischen Republik Kongo hat sich die Anzahl der Tiere durch die kriegsartigen Verhältnisse am stärksten verringert. Weniger als 3.000 Zwergflusspferde gibt es noch in den Wäldern Afrikas.

Weitere Informationen zu Flusspferden:
Bedrohte Arten – Flusspferde

Auch im Mondberge-Artenschutzkalender 2013 werden Flusspferde ausführlich vorgestellt.

„Dieser Kalender präsentiert die schönsten Tier-Fotografien, die ich seit Langem gesehen habe, und er unterstützt engagierte Organisationen, ohne die vom Aussterben bedrohte Arten keine Chance mehr hätten.“
(Hannes Jaenicke)

Weitere Informationen zum limitierten Mondberge-Artenschutzkalender 2013 direkt beim Verlag TiPP 4.

 

Mondberge Artenschutzkalender 2013 unter Schirmherrschaft von Hannes Jaenicke