Chamaeleon©Thorsten_Negro
Chamaeleon ©Thorsten Negro

Wie das Bundesamt für Naturschutz (BfN) bekannt gibt, häufen sich insbesondere zur Weihnachtszeit wieder Angebote für originelle Geschenke, die gegen bestehende Artenschutzbestimmungen verstoßen. Schuhe oder Taschen aus Schlangen- oder Waranleder, teure Gitarren oder Klarinetten aus geschütztem Tropenholz, echter Kaviar von Stören und auch lebende Tiere wie Papageien, junge Affen, Schildkröten oder Chamäleons werden immer häufiger angeboten.

BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel: „Alle Jahre wieder können Schenkende und Beschenkte auf der Suche nach einem originellen Weihnachtsgeschenk in Konflikt mit geltenden internationalen Artenschutzbestimmungen geraten. Denn sowohl viele exotische Tiere und Pflanzen, als auch Produkte, die aus ihnen hergestellt sind, sind durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) besonders geschützt.“ Kann kein Nachweis über rechtmäßige Einfuhr und Erwerb vorgelegt werden, so begehen sowohl Verkäufer als auch Käufer eine Ordnungswidrigkeit, oder je nach Schutzstatus sogar eine Straftat, die mit einem Bußgeld geahndet wird.

Um dies zu vermeiden, hat das BfN eine Checkliste mit Kriterien erstellt, die beim Kauf erfüllt sein sollten.
Weitere Informationen: Bundesamt für Naturschutz (BfN).